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Falstaff Rezepte 4/2021

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ezepte / BURGUNDER

ezepte / BURGUNDER TASTING INFO WEITERE BEWERTUNGEN UND BESCHREIBUNGEN FINDEN SIE SIE AUF FALSTAFF.COM AB SEITE 148. 98 CHARDONNAY RIED KATTERSTEIN 2019 Weingut Kollwentz, Großhöflein 94 PINOT NOIR RESERVE SELEKTION P 2019 Weingut Paul Achs, Gols Helles Goldgelb, Silberreflexe. Zart rauchige Kräuterwürze, ein Hauch von Holz, Nuancen von Grapefruit, weißer Pfirsich, Nuancen von Limetten, Mango, mit dunkler Mineralik unterlegt. Straff, engmaschig, feine Apfelfrucht, finessenreich strukturiert, perfekt eingebundenes Holz, mineralisch-salzig im Abgang, große Länge, verfügt über sicheres Entwicklungspotenzial. kollwentz.at, € 48,– BIO Kräftiges Karmingranat, Ockerreflexe, breitere Randaufhellung. Feines, floral unterlegtes rotes Waldbeerenkonfit, attraktives Bukett, Nuancen von Himbeeren und Hibiskus, tabakige Noten. Saftig, frisches rotes Beerenkonfit, gut integrierte Tannine, zart nach Nougat im Abgang, gute Länge, sicheres Reifepotenzial, eleganter Speisebegleiter. paul-achs.at, € 32,– 93 PINOT NOIR RIED HOCHREITH 2019 Weingut Markus Iro, Gols Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine Kräuternoten, einladendes Bukett, etwas reife Kirschfrucht, Hibiskusnuancen klingen an. Saftig, straff, feine Struktur, rote Beerenfrucht, samtiges Tannin, engmaschig, facettenreiches Finish, sicheres Potenzial. markusiro.at, € 15,40 72 falstaff

Fotos: beigestellt 95 CHARDONNAY ALBATROS 2019 Bayer Kellerei In Signo Leonis, Neckenmarkt 93 PINOT NOIR RIED SIGLOS 2019 Weingut Gesellmann Deutschkreutz Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Einladendes Bukett nach reifer roter Waldbeerenfrucht, etwas nach Edelholzwürze, Pflaumen klingen an, mit hellem Karamell unterlegt. Saftig, elegant, engmaschig, samtiges Tannin, Fruchtextrakt von dunklem Beerenkonfit, lange anhaltend, gutes Entwicklungspotenzial. gesellmann.at, € 27,30 Mittleres Grüngelb, Silberreflexe. Gut eingebundene Edelholzwürze, zart nach Vanille und Karamell, Ingwer, mit weißer Tropenfrucht unterlegt, zart nach Pfirsich, attraktives Bukett. Stoffig, feine Extraktsüße, ein Hauch von Honigmelone, Röstaromen, mineralisch-salziger Nachhall, gute Länge, sicheres Reifepotenzial. weinfreund.at € 48,– PANNONIEN: ÖSTERREICHS BURGUND Im angenehmen Klima des Burgenlandes fühlen sich viele Rebsorten wie auf Urlaub. Als vor vielen Hundert Jahren die Mönche aus dem Westen kamen, um den christlichen Glauben zu verbreiten, hatten sie für den Messdienst auch Reben aus ihrer Heimat, dem Burgund, mit im Gepäck. TEXT PETER MOSER Wenn heute im Zusammenhang mit Chardonnay und Pinot Noir von internationalen Sorten die Rede ist, denken viele an neue Errungenschaften im Weinbau des Burgenlandes. Dabei verweisen Namen wie Weiß- und Blauburgunder sehr deutlich auf den Ursprung dieser feinen Rebsorten hin und geben uns eine Idee, wie lange bereits einige davon im Gebiet des heutigen Burgenlandes heimisch sind. Es waren die Zisterziensermönche, die wegen ihres großen Wissens um den Weinbau legendär sind, das sie rund um den Neusiedler See, aber auch im mittleren Burgenland verbreiteten. Bis heute wurde das Andenken an diese Pionierleistungen erhalten – man denke an den Heiligenkreuzer Keller in Winden am Leithaberg oder die Weinorte Mönchhof und Podersdorf am Ostufer des Neusiedler Sees, deren Gründung auf die Klosterbrüder aus dem Wienerwald zurückgeht, die seit 1203 ihren Verwaltungssitz in Königshof an der Leitha hatten. Eine ebenfalls verbreitete Rebsorte namens Grauburgunder heißt auf ungarisch »Szürkebarát« – übersetzt »Grauer Mönch« – und spielt angeblich auf eine graue Mönchskutte an; naheliegender ist die Einführung durch die Klosterbrüder aus Citeaux, der Habit ist schwarz-weiß. Fakt ist aber, dass die Rebsorten burgundischen Ursprungs den Weingenießern viel Freude machen und den Weinen des > falstaff 73

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